Facebook-Forscher stellen ein KI-gestütztes Renderverfahren vor, das tiefauflösende 3D-Grafik in hochauflösende hochrechnet. Damit könnte autarke VR-Brillen wie Oculus Quest in Zukunft schönere und detaillierte 3D-Umgebungen zeichnen.

Mit KI-Upscaling von Texturen wird seit längerem experimentiert: Auf diese Art renderte eine Nvidia-KI den Zelda-Klassiker Twilight Princess hübsch und Hobby-Entwickler schufen HD-Versionen von Spielen wie Morrowind und Resident Evil 2.

Laut Microsofts Playfab-Team, das Cloud-Lösungen für Studios entwickelt, funktioniert die automatisierte KI-Grafikverschönerungbeängstigend gut“. Womöglich könne Microsoft in Zukunft Spielestudios mit einer entsprechenden Dienstleistung unterstützen, sagt der Playfab-Leiter Anfang des Jahres.

Starker Leistungsgewinn

Facebooks KI-Rendertechnik geht einen Schritt weiter und skaliert in Echtzeit ganze 3D-Umgebungen statt lediglich Texturen hoch. Hierfür wurde eine KI mit Bildern aus 100 Videos verschiedener 3D-Umgebung trainiert, die aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden.

Das dreischichtige neuronale Netzwerk berücksichtigt beim Hochrechnen Farben, Tiefeninformationen und Bewegung und rendert die 3D-Umgebung von 400 mal 225 Bildpunkten auf 1.600 mal 900 Bildpunkte hoch, wobei der Unterschied zum Originalmaterial kaum auffällt. Der Leistungsgewinn durch das KI-Upscalin…

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