Ihr hattet eine Oculus Quest unter dem Weihnachtsbaum und fragt euch jetzt, welche VR-Games euer Geld wert sind? Dann sucht nicht weiter: Wir nennen euch die Top-VR-Spiele für Oculus Quest. Und ja, unsere Liste ist nach Priorität sortiert.

Superhot VR

Wer Superhot VR nicht kennt, hat Virtual Reality verpennt: Wenn Mario 64 der Machbarkeitsnachweis für 3D-Hüpfspiele war, dann ist Superhot VR (Test) der Beweis, dass VR völlig neue Spielerlebnisse bieten kann. Die beiden Kultspiele sind in dieser Hinsicht locker auf Augenhöhe.

Superhot VR ist ein innovativer Mix aus Shooter und Bewegungspuzzle, ein Ballerballett, das ihr im Matrix-Stil mit eurem eigenen Körper steuert. Die Quest-Portierung ist herausragend gelungen und dank Kabelfreiheit fühlte sich der Titel nie besser an. Eine Kaufempfehlung reicht hier nicht: Kaufbefehl!

Beat Saber

Gemeinsam mit Superhot VR ist Beat Saber (Test) das zweite VR-Spiel, das zeigt, wie einzigartig Virtual Reality sein kann – und das extrem erfolgreich. Beat Saber schreibt gerade Gaming- und Popkultur-Geschichte: Kein VR-Spiel verkaufte sich häufiger und keinem anderen VR-Spiel wird bei YouTube so häufig zugeschaut.

Zweifellos: Wer auch nur ansatzweise etwas mit Rhythmusspielen anfangen kann, muss Beat Saber kaufen. Und alle anderen eigentlich auch.

Noch bevor der ganz große Beat-Saber-Hype losrollte, lautete unsere Bewertung: “Trifft man die Noten, verschmilzt man zunehmend mit der Musik und wird in einen berauschenden Flow-Zustand versetzt, der die Zeit vergessen und den Schweiß in Strömen fließen lässt. […] Beat Saber wirkt reif, rund und spielt sich makellos.”

Job Simulator

Roboter haben die Menschheit unterjocht und in eine Simulation gesteckt. Damit sie sich dort nicht langweilen, dürfen sie simulierten Jobs nachgehen.

Klingt nach einer Steilvorlage für reichlich schwarzen Humor? Richtig. Und das Entwicklerstudio Owlchemy Labs nimmt die Vorlage elegant an und zimmert den Ball dann mit voller Wucht in den Torwinkel.

Job Simulator glänzt mit einem tollen Grafikstil, genialem Humor und durch reichlich Hand-Interaktion. Wer verstehen will, was VR besonders macht, braucht nicht mehr als zwei Minuten im Job Simulator. Und mit Vacation Simulator (Test) gibt’s sogar schon einen gelungenen Nachfolger.

The Under Presents

Die außergewöhnliche VR-Erfahrung “The Under Presents” (Test) verwischt die Grenze zwischen Spiel, sozialer Erfahrung und Live-Theater. Ja, richtig gelesen. Live-Theater.

Denn mitunter begegnet man in der Welt echten Schauspielern, die als Avatare kleine Shows präsentieren. Dann steht man mit einer Gruppe Mitspieler vor der Bühne, reckt die Hände in die Luft und schnippt wild Applaus.

Klingt seltsam? Nun: Seltsam ist genau das richtige Wort, um “The Under Presents” zu beschreiben. Seltsam und sehr unterhaltsam.

Denn zusätzlich zur surrealen Weltenerkundung in Avatar-Gruppen bietet der Titel einen Story-Modus, in dem man als guter Geist eine Schiffsexpedition begleitet und einer mysteriösen Handlung nachspürt. Die entfaltet sich ebenfalls wie ein Theaterstück in mehreren Akten.

Kurzum: The Under Presents fühlt sich an wie ein interaktives Gemälde des Surrealisten Salvadore Dalí, das man gemeinsam mit anderen Menschen erforscht. Toll!

A Fisherman’s Tale

A Fisherman’s Tale (Test) ist ein wunderschönes VR-Märchen in Disney-Manier, in dem man die Hauptrolle des Leuchtturmwärters Bob spielt und spannende Raumrätsel in seinem Leuchtturm lösen muss.

Raumrätsel? Ja, denn: Bobs Leuchtturm existiert in verschiedenen Dimensionen, in denen alles kleiner oder viel größer ist als in der Realität. Nur wenn man geschickt zwischen diesen Dimensionen wechselt und Gegenstände kombiniert, schafft man es auf die Spitze des Leuchtturms. Dort wird die mit viel Charme und Tiefgang erzählte Geschichte um Bob aufgelöst.

Die Rätsel halten das Oberstübchen auf Trab, gerade so, dass es nicht eingeschnappt schmollt und man die VR-Brille immer noch einen Moment länger aufbehalten will, um zu sehen, was als Nächstes passiert.

Racket: Nx

In Racket: Nx (Test) spielt ihr Cyber-Squash in einem 360-Grad-Dome. Da Oculus Quest nicht mit einem Kabel nervt, könnt ihr euch völlig frei um die eigene Achse bewegen.

So funktioniert’s: Ihr steht auf einem Podest in der Mitte einer runden Arena. In einer Hand haltet ihr einen Holo-Schläger. Mit dem feuert ihr eine Schwebekugel gezielt gegen Farbflächen an der Wand, von denen der Ball wieder zu euch zurückprallt. Ziel ist es, in jedem Level alle Farbflächen abzuräumen. Über die Zeit wird das Spielprinzip durch neue Manöver und Spezialflächen verfeinert.

Racket: Nx ist schnell gelernt, aber schwer zu meistern, es fordert körperlich und macht jede Menge Spaß.

Wer kein kompletter Sportmuffel ist, muss Racket: Nx einfach herunterladen: Hier bekommt man mehr als ein Spiel – das Cyber-Squash beamt euch eine futuristische Sporthalle samt komplett neuer Sportart in eure eigenen vier Wände. Das kann nur VR.

Virtual Virtual Reality

Virtual Virtual Reality (VVR) ist ein satirischer, von witzigen Einfällen sprühender, spielbarer Kommentar auf Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. Als VR-Arbeiter springt ihr durch die KI-generierten Welten diverse Kunden – bis euch eine mysteriöse Gestalt eine neue Freiheit verspricht und ihr aus der Metaverse-Gefangenschaft ausbrecht. Zumindest für einen kurzen Moment. Dann werdet ihr wieder eingefangen. Und das Spiel beginnt von neuem …

Virtual Virtual Reality bietet in zahlreichen Levels sehr unterschiedliche, abwechslungsreiche Minispiele, die über eine spannende Story kunstvoll zusammengewoben werden. In Kombination mit der ausgefeilten Erzähltechnik seid ihr für Stunden hervorragend unterhalten.

The Climb

Cryteks Kletter-Arcade-Spiel The Climb (Test) war Ende 2016 das Aushängeschild für Handinteraktion in Virtual Reality: Mit euren virtuellen Händen zieht ihr euch wie ein professioneller Freestyle-Kletterer einen Felsen nach oben.

Natürlich habt ihr nicht unendlich Ausdauer, daher müsst ihr geschickt greifen, schnell sein und regelmäßig Kreide nachlegen. Umso höher der Schwierigkeitsgrad, desto komplizierter werden die Griffe.

Ein realistisches Klettergefühl bietet The Climb nicht, dafür fehlt einfach das eigene Körpergewicht: Der virtuelle Körper fühlt sich leicht wie eine Feder an. Wer The Climb stattdessen als interessantes VR-Arcade-Spiel für zwischendurch sieht, das einem einen guten Grund bietet, vom Schreibtischstuhl aufzustehen und sich mal so richtig zu strecken, wird Spaß haben an dem gelungenen Oculus-Quest-Port des PC-VR-Spiels.

Aber aufgepasst: The Climb ist nichts für Menschen mit Höhenangst und einem empfindlichen Magen, denn bewegungstechnisch geht’s hier ganz schön zur Sache.

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Letzte Aktualisierung am 5.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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