Seit dem ersten Handtracking für die Oculus Quest haben Facebooks KI-Forscher einige Fortschritte erzielt. In einer Forschungsarbeit zeigen sie, wie gut das aktuelle Handtracking funktioniert.

Facebook hat mit Handtracking für die Quest-Brillen gezeigt, dass mit Künstlicher Intelligenz robustes Handtracking mit einer mobilen VR-Brille möglich ist. Gerade für diese mobile VR-Brillen wie Quest 1 (Test) und Quest 2 (Test) ist Handtracking eine technische Herausforderung: Sie haben keine speziellen Tiefenkameras, vergleichsweise wenig Rechenleistung, müssen mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurechtkommen – und dann hat auch noch jeder Nutzer andere Hände.

Die erste Version des Handtrackings (alle Infos) brachte Facebook im Dezember 2019 auf die Quest. Nach sechs Monaten verließ das Feature am 28. Mai 2020 die Beta-Phase. Doch Facebooks KI-Forscher arbeiteten weiter an der Technik: Eine aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichung zeigt, wie sie das Handtracking verbessern.

MEgATrack!

Für ein gutes Handtracking-Erlebnis braucht es eine geringe Latenz, wenig Zittern der virtuellen Hände und ein robustes Tracking auch bei Verdeckungen oder Handinteraktionen.

So viel vorab: Alle Probleme des aktuellen Handtrackings hat Facebook mit dem neuen MEgATrack-Ansatz (Monochrome Egocentric Articulated Hand-Tracking) nicht gelöst. Verschränkte Finger oder Interaktionen mit Objekten führen noch immer zu Trackingausfällen. Doch dank einer neuen Methode, Daten zu sammeln und einer Art Handgedächtnis konnten die Forscher die Qualität des Trackings gegenüber der Oculus Quest (2): Facebook verbessert Handtracking mit KI was last modified: November 27th, 2020 by Maximilian Schreiner


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