Gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Guiding Eyes zeigt Google, wie sehende Computer blinden und sehbehinderten Menschen den Weg weisen können.

Der Gedanke ist einfach, die Wirkung groß: Im “Project Guideline” trainierten Google-Entwickler eine Bildanalyse-KI auf die Erkennung von Fahrbahnmarkierungen. Die Idee: Die Bildanalyse-KI kann einen blinden Läufer über Audiosignale entlang einer Linie auf der Straße lotsen. Der Algorithmus ist so schlank und schnell, dass er lokal auf einem Smartphone läuft, also keine Internetverbindung benötigt.

Mit einem an der Hüfte befestigten Smartphone, das mit der integrierten Kamera den Boden filmt, entdeckt die Bildanalyse-KI die Fahrbahnmarkierung und kann den Läufer links oder rechts von ihr verorten.

Die visuelle Positionsinformation wird in ein Audiosignal umgewandelt, mit dem sich der blinde Läufer selbst in Relation zur Linie verorten kann. Der Ton ist langsam und durchgängig direkt an der Linie und wird hektischer, je weiter sich der Läufer von der Linie entfernt.

Trainiert wurde die KI mit zahlreichen Fotos von unterschiedlichen Fahrbahnmarkierungen unter verschiedenen Licht- und Wetterbedingungen, um die Linienerkennung möglichst robust zu gestalten.

Neue Google-KI hilft Blinden bei der Orientierung

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