Große Erdbeben können dramatische Schäden verursachen, kleine gehen oft unbemerkt vorüber. KI lernt, kleine Erdbeben zu erkennen und soll so helfen, die große Katastrophe vorherzusehen. In ersten Tests liegt die KI weit vor den Analysen menschlicher Experten.

Große Erdbeben sind leicht zu messen, selbst wenn sie keine großen Schäden verursachen. Leichte Beben sind im Vergleich viel schwieriger zu erkennen, insbesondere da Wissenschaftler sie von anderen Einflüssen auf die Messgeräte wie Meeresbrandung, vorbeifahrende LKWs oder trampelnde Fußballfans trennen müssen. 

Kleine Beben treten jedoch wesentlich häufiger auf: Nur etwa eines von fünf der etwa 500.000 weltweit gemessenen Erdbeben wird von Menschen direkt wahrgenommen. Pro Jahr gibt es knapp 100 Beben, die Schäden verursachen. 

Da die kleinen Beben in denselben Bruchzonen der Erdkruste auftreten wie größere Erdbeben und den gleichen Mechanismen unterliegenermöglicht ihre Messung Rückschlüsse über die Entwicklung größerer Beben: etwa wie Beben b…

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