Zu Weihnachten befassten sich KI-Forscher von Google mit der Frage, ob eine KI bessere Backrezepte aufschreiben kann als Omi. Die Antwort: Nein. Aber bei dem Experiment ging es um mehr.

Wie viele Dinge im Leben folgen auch Rezepte bestimmten Mustern: In Süßspeisen ist zum Beispiel meist Zucker und Fett enthalten, damit unserer Geschmacksrezeptoren maximal feuern.

Sara Robinson, KI-Entwicklerin bei Google, stellte sich dazu passend eine wichtige Frage: Wenn Künstliche Intelligenz (News) insbesondere für die Musteranalyse geeignet ist, kann sie in großen Mengen Rezepten die wichtigsten Muster für guten Geschmack erkennen und dann ein Rezept für ein hybrides Super-Gebäck entwickeln?

Transparenz in KI-Systemen

Das Hauptziel von Robinsons Experiment war jedoch nicht besonders schmackhafter Brotkuchen. Die Forscherin wollte auch die Erklärbarkeit maschineller Entscheidungen testen und demonstrieren.

Zunächst sammelte sie für ihre Back-KI 600 Rezepte für Kuchen, Brot und Kekse aus dem Netz, die sie anschließend auf 16 wesentliche Ingredienzen wie Hefe, Fett, Salz, Zucker, Banane oder Ei reduzierte. Zutaten wie Schokolade oder Zimt ließ sie außen vor und konzentrierte sich auf jene, die Konsistenz und Textur des Gebäcks beeinflussen.

Das KI-Modell trainierte Robinson anschließend…

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