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Lynx R1 – vollwertiger Launch erst im Februar 2023

Lynx R1 – vollwertiger Launch erst im Februar 2023

Update vom 28. Oktober:

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Lynx muss eine weitere Verspätung mitteilen: Die ersten XR-Brillen werden erst im Dezember an Kickstarter verschickt, allerdings hier nur eine unzertifizierte Version.

Die unzertifizierte Version ist identisch zu den Einheiten in der Massenproduktion. Die fehlende Zertifizierung bezieht sich nur auf den finalen Zusammenbau, die einzelnen Bestandteile wie Batterie und Elektronik sollen zertifiziert sein. Die Version soll sich etwa für Entwickler:innen eignen.

Wer eine vollständig zertifizierte Version benötigt, muss auf eine Lieferung Ende Februar warten. Auch Besteller über die Webseite werden erst Ende Februar bedient. Wer bereits 2021 über die Webseite bestellt hat, kann eine unzertifizierte Version anfragen.

Der Preis der Lynx-Brille wird sich zudem wegen gestiegener Komponentenkosten erhöhen. Vorbesteller werden zum georderten Preis beliefert.

Lynx-Controller sollen circa im dritten Quartal 2023 erscheinen und wurden vollständig überarbeitet. Hand-Tracking soll weiter das primäre Interface sein. Zudem ist Unterstützung für SteamVR-Controller in Arbeit. Mehr Informationen stehen im Lynx-Blog.

Update vom 11. Oktober:

Lynx startet das neue Lynx Portal für interessierte Entwickler:innen. Hier gibt es Zugriff auf das Unity3D SDK, demnächst das Lynx-SDK und den App Store sowie eine erste Dokumentation.

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Ursprünglicher Artikel vom 2. Oktober:

Lynx-Gründer Stan Larroque gibt bekannt, dass sich die Auslieferung der ersten Einheiten der Mixed-Reality-Brille auf den Zeitraum 10. bis 15. November verschiebt. Die Produktion sei bereits angelaufen. Im Laufe des Oktobers will er weitere Einblicke geben.

Die Verschiebung der Brille sei „einzig und allein auf die Krise bei Halbleiterherstellern“ zurückzuführen. „Es ist ein konstanter Krieg mit den Zulieferern in Taiwan“, sagt Larroque.

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Am 10. Oktober möchte Lynx das OpenXR- und Unity-SDK für Lynx R1 auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Unreal soll bis Ende des Jahres nachgereicht werden.

Larroque fürchtet den Wettbewerb nicht

Vor der Mixed-Reality-Konkurrenz großer Hersteller wie Meta, Pico und Apple, die ungefähr zur gleichen Zeit auf den Markt drängen, fürchtet sich Larroque nicht: Bei VR könne Lynx R1 wahrscheinlich nicht mithalten, biete dafür aber nach seinem Kenntnisstand die bessere AR- und XR-Erfahrung, insbesondere beim nahtlosen Übergang zwischen realer Welt außerhalb des Brillenrahmens und dem Videobild auf den Bildschirmen der Brille.

Auch die selbstentwickelte Lynx-Linse sei den Pancacke-Linsen in kommenden Brillen wohl überlegen. „Wir verlieren nicht so viel Licht, wir haben daher viel besseren Kontrast“, sagt Larroque. Die von ihm erfundene XR-Brille könne technisch in jedem Fall mit dem Wettbewerb mithalten.

Mixed Reality wird der neue Standard

Larroque geht zudem davon aus, dass sich der Begriff „Mixed Reality“ als Standard durchsetzen und die Begriffe VR und AR verdrängen wird. „Die großen Namen wie Meta und Apple werden alle ihr Marketing darauf ausrichten“, sagt Larroque.

Den Wettbewerb fürchtet Larroque auch deshalb nicht, da sein Unternehmen ein „traditionell europäisches“ Geschäftsmodell habe: Lynx verkaufe Headsets und das dazugehörige Ökosystem für Profit. Social-Media-Unternehmen wie Meta oder Pico würden Headsets mit Verlust verkaufen, um an Daten zu kommen, impliziert Larroque.

„Nicht du kaufst ein Headset von Meta oder Pico, sondern sie kaufen dich“, sagt Larroque. Ab November beschäftigt Lynx eine neue Sprecherin, die helfen soll, diese Punkte und weitere professioneller als bisher zu kommunizieren.