Künstliche Intelligenz ist meisterhaft in der Mustererkennung. Nun entwickelten Forscher vom MIT und Microsoft eine KI, die thematische, motivische und visuelle Parallen unterschiedlichster Kunstwerke aufspürt. Der Algorithmus könnte Kunsthistorikern neue Erkenntnisse liefern.

Anlass des Projekts war eine Ausstellung im Rijksmuseum, in dessen Mittelpunkt Werke von Rembrandt und Velazquez standen. Die “MosAIc” getaufte KI sollte Gemeinsamkeiten zwischen Gemälden des Amsterdamers Museums und des Metropolitan Museum of Art (MET) in New York aufdecken.

Die KI fand visuelle Parallen unter anderem in Francisco de Zurbaráns “Das Märtyrium des heiligen Serapion”  von 1628 und Jan Asselijn’s “Der bedrohte Schwan” von 1650 (siehe Titelbild). “Diese Künstler kannten sich nicht und dennoch weist ihre Kunst eine ähnliche Struktur auf”, sagt Mark Hamilton, der federführend bei der Entwicklung von MosAIc war.

Die gestaltete sich schwieriger als gedacht, sollte sie doch Bilder identifizieren, die nicht nur bei Farbe und Stil übereinstimmen. Gemeinsame Thematiken, Motive und Bedeutungen sollten ebenfalls erkannt werden.

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