Das mooresche Gesetz könnte Künstliche Intelligenz ausbremsen, glaubt Google-Ingenieur Cliff Young. Der Internetkonzern will mit eigenen KI-Chips dagegenhalten.

Laut Googles Softwareingenieur Cliff Young erreicht Künstliche Intelligenz eine “exponentielle Phase”. Gleichzeitig sei das Mooresche Gesetz, das stetige Verdopplung der Rechenleistung vorhersagt, nach Jahrzehnten zum Stillstand gekommen.

Neue Chips könnten kaum noch die Leistung und Effizienz erreichen, die aktuelle KI-Forschung benötige, so Young. Die neuronalen Netze würden immer größer. Aktuell verdopple sich der Bedarf nach Rechenleistung alle dreieinhalb Monate.

Youngs Schätzung wird durch eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung der Non-Profit-Organisation OpenAI bestätigt oder bezieht sich darauf. Nach der Untersuchung verdoppeln KI-Systeme ihre Leistungsfähigkeit im Durchschnitt alle dreieinhalb Monate. Besonders in den letzten Monaten legte die KI-Geschwindigkeit zu.

Deep Learning sorgt für rasanten KI-Fortschritt

Der Grund für das rasante KI-Wachstum laut Young: „Deep Learning funktioniert.“ Die Durchbrüche in der Bilderkennung der letzten Jahre hätten verdeutlicht, wie effektiv das maschinelle Lernverfahren sei.

Google stelle seit fast fünf Jahren Künstliche Intelligenz an vorderste Stelle der Unternehmensstrategie, so Young. Mittlerweile seien die meisten Geschäftsmodelle und Projekte Googles auf KI ausgelegt. Googles Brain-Team – verantwortlich für die KI…

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