In Zukunft könnten wir uns die Hilfestellung einer Künstlichen Intelligenz so einfach einkaufen wie ein Produkt bei Amazon. Bezahlt werden diese KI-Systeme – natürlich – in Kryptowährung. Die Plattform Singularity Net will KIs außerdem miteinander vernetzen und so die Entwicklung einer Super-KI beschleunigen.

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Singularity Net soll ein dezentralisierter Marktplatz für Künstliche Intelligenz werden, auf dem Unternehmen, Organisationen oder Individuen KI-Leistungen einkaufen und verkaufen können. Die Verträge auf der Plattform werden durch ein Blockchain-System kontrolliert und zusammengehalten und von den KIs eigenständig ausgehandelt. So soll der Marktplatz den Zugang zu Künstlicher Intelligenz demokratisieren und verhindern, dass ein einzelnes Unternehmen den KI-Markt kontrolliert oder gar eine Super-KI besitzt.

Der Clou ist, dass einzelne KI-Systeme sich mit anderen austauschen lernen sollen, sodass sie ihre Fähigkeiten kombinieren und Kundenwünsche automatisiert besser erfüllen können. Der Nutzer müsste nur noch seine Problemstellung definieren, die KI-Plattform würde anschließend die optimale Kombination aus Algorithmen bereitstellen.

Der Gründer von Singularity Net ist Ben Goertzel, ein erfahrener KI-Forscher, der für das Unternehmen Hanson Robotics die Roboterfrau Sophia entwickelte. Sie ist bekannt aus dem US-TV und schoss unter anderem gegen KI-Kritiker Elon Musk.

Entmachtung der Techkonzerne vor der Singularität

Singularity Net soll KI-Entwicklern die Möglichkeit geben, Geld mit ihrem Code zu verdienen, ohne ihn an Techkonzerne abtreten zu müssen oder ihn alternativ bei Github zu verschenken. “Ein junger Entwickler könnte Millionen US-Dollar machen, wenn er seine Computer-Vision-KI auf unserem Marktplatz anbietet”, sagt Goertzel.

Das eigentliche Ziel von Goertzel und seinem Team ist jedoch nicht der Marktplatz. Er ist nur Mittel zum Zweck,…

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