Forschern ist es gelungen, eine ausgestorbene Sprache mit KI zu übersetzen. Alles was sie dafür benötigten, war eine verwandte Sprache.

KI-Übersetzungen sind alltäglich geworden: Google Assistant hilft im Urlaub mit Echtzeitübersetzungen, DeepL überträgt ganze Texte in neue Sprachen und YouTube bietet automatisch übersetzte Untertitel.

Der Erfolg dieser KI-Übersetzer beruht vor allem auf großen Datenmengen. Sie werden mit unzähligen Texten trainiert und mit der Zeit immer besser.

Daraus ergibt sich umgekehrt: Wenn wenig Trainingsmaterial verfügbar ist, versagt die KI-Übersetzung. Hochwertige Übersetzungen selten gesprochener Sprachen sind daher noch immer die Domäne menschlicher Übersetzer. Auch bei schon ausgestorbenen Sprachen mangelt es an Trainingsmaterial.

Jetzt ist es Forschern gelungen, eine ausgestorbene Sprache mit KI zu übersetzen, indem sie den Algorithmus mit einer verwandten Sprache vortrainierten.

Wörter sind nur Punkte im Raum

Wir werfen zunächst einen Blick auf die übliche Methode der KI-Übersetzung:

Grundlegend ist die Idee, dass – unabhängig der Sprache – Wörter immer ähnlich miteinander verknüpft sind. Egal ob „Auto“ oder „car“, die Wörter beschreiben ähnliche Sachverhalte oder Objekte und befinden sich häufig in der Nähe gleicher Wörter, etwa „fahren“ und „drive“.

Die KI nutzt das aus, indem sie in einer riesigen Textdatenbank nach diesen Verhältnissen suc…

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