Laut einer Untersuchung der Unternehmensberater von Pricewaterhousecoopers (PWC) kommt ein durch Künstliche Intelligenz bedingter Stellenabbau in drei Wellen. Die dritte Welle soll die größten Auswirkungen haben und Mitte der 2030er ihren Höhepunkt erreichen.

Für die Studie untersuchten die Unternehmensberater die Arbeitsschritte von 200.000 Berufen in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen über 29 Länder hinweg auf ihr Automatisierungsrisiko. Weiter berücksichtigt wurden Unterschiede zwischen den Geschlechtern, beim Alter und dem Bildungsgrad.

Die erste Phase der Automatisierung, die Algorithmus-Welle, ist bereits in vollem Gange und soll bis in die frühen 2020er Jahre andauern. Software übernimmt immer mehr Aufgaben, beispielsweise bei der Datenanalyse und der Steuerung von Prozessen.

Dann folgt die Augmentierungswelle bis in die späten 2020er: Computer und Roboter verrichten verstärkt einfache Arbeiten mit einem großen Wiederholungsanteil. Drohnen und Roboter sollen in Lagerhäusern Waren transportieren.

Administrative Aufgaben und Entscheidungsfindungsprozesse werden zunehmend an Maschinen übergeben. Besonders die Finanz- und Versicherungsbranche sollen hiervon betroffen sein. Programmierer sind nicht sicher, da Code schreiben zumindest auf einer grundlegenden Ebene ebenfalls automatisiert werden soll.

Auch der deutsche Informatiker und Robotikspezialist Sebastian Thrun prognostiziert, dass …

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.