Produktionsmethoden mit Künstlicher Intelligenz sollen Hollywood dabei helfen, zukünftig Filme mit digitalen Schauspielern zu besetzen, darunter auch solche, die längst verstorben sind.

Überzeugende virtuelle Menschen zu kreieren, gehört für Special-Effects-Profis noch immer zu den größten Herausforderungen. Für die digitale Wiederauferstehung sind Produzenten auf hochwertiges Ausgangsmaterial angewiesen. Einen fest definierten Prozess gibt es nicht, häufig werden reale Schauspieler mit Scans des Originals vermischt.

Erste Ansätze, verstorbene Schauspieler digital zu rekreieren, gibt es bereits: So wurde beispielsweise im 2015 erschienenen Film “Furious 7” der 2013 verstorbene Schauspieler Paul Walker für noch nicht abgedrehte Szenen täuschend echt animiert (siehe Video unten).

Viele Star-Wars-Fans schauten verwundert drein, als in “Rogue: One” plötzlich eine junge Carrie Fisher als Prinzessin Leia im Bild erschien oder als der schon 1994 verstorbene Peter Cushing als Governor Tarkin wieder in die Kamera sprach.

Künstliche Intelligenz soll eigenständig digitale Schauspieler entwerfen

“Digitale Menschen werden immer wichtiger. Wenn es nicht genug Daten gibt, dann sieht es nicht überzeugend aus”, sagt Chris Nicols der Webseite Hollywood Reporter.

Nicols ist Mitglied der Organisation “Digital Human League”, die sich der Kreation des perfekten Digitalmenschen verschrieben hat. In Zukunft soll Künstliche …

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