Bei Künstlicher Intelligenz wird häufig das Risiko von in Daten versteckter Vorurteile diskutiert. Ein neuer Ansatz zeigt, dass die Technologie Diskriminierung auch sichtbar machen und beseitigen kann. 

Das Künstliche-Intelligenz-Startup Primer arbeitet an der auf Sprachverarbeitung spezialisierten KI “Quicksilver”: Sie kann Texte lesen, Informationen aus ihnen extrahieren und eigenständig neue Texte generieren.

Primer trainierte die KI mit 30.000 englischsprachigen Wikipedia-Artikeln über Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zusätzlichen Kontext lieferten Millionen Sätze aus redaktionellen Artikeln.

Im nächsten Schritt glich die KI mehr als 500 Millionen Nachrichten und wissenschaftliche Publikationen samt Zitationen mit englischsprachigen Wiki-Artikeln ab.

Dabei identifizierte sie rund 40.000 Wissenschaftler ohne Wikipedia-Eintrag, die nach Zitationen und Berichten gleichauf lagen mit Wissenschaftlern, die in der Wikipedia stehen. Außerdem erkannte sie in den vorhandenen Artikeln fehlende Inhalte.

Die KI recherchiert im Grunde, wie es ein Mensch tun würde. Nur in viel größerem Maßstab. Bild: Primer

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