Der japanische Technologiekonzern Omron bringt mit KI einem Roboter Ping Pong bei. Das Unternehmen möchte ein Beispiel setzen für positive Mensch-Maschine-Interaktion.

Der eigentlich für Gesundheitsprodukte bekannte Konzern Omron arbeitet seit fünf Jahren an dem “Forpheus” genannten Ping-Pong-Roboter. Die neueste Generation ist ein beindruckend guter Ballschubser und dank Künstliche Intelligenz ein einfühlsamer Lehrer.

Für dieses Ergebnis wurde die KI ausgiebig trainiert: Als Trainingsdaten dienen alle Spiele, die der Roboter hinter sich bringt. Fünf Kameras tracken Ball, Spieler und Schläger.

Bessere Spieler, bessere KI

Aus diesen Aufnahmen lernt die KI in Echtzeit das Verhalten ihres Gegenübers kennen und kann es so mit der Zeit immer besser vorhersehen. Trifft sie auf einen unbekannten Gegner, erkennt sie bekannte Muster und lernt neue dazu.

Die Folge: Je besser der Gegner, desto mehr lernt der Roboter. Das ist fast schon menschlich.

Letztes Jahr trat Forpheus etwa gegen den Tischtennisprofi Dimitrij Ovtcharov an. Das habe die Fähigkeiten des Roboters stark verbessert, sagt Omrons Marketing-Manager Benjamin Papst.

Ob es an Ovtacharov lag oder nicht: Forpheus kommt 2019 mit angeschnittenen Bällen klar. Eine Fähigkeit, die ihm letztes Jahr noch abging.

KI und Mensch in Harmonie

Der Na…


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