Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, die reale Intelligenz – unser Gehirn – besser zu verstehen. Japanische Wissenschaftler stellen ein Verfahren vor, das anhand von Hirnsignalen zuvor gesehene oder erdachte Bilder rekonstruiert.

Telepathie ist die nächste große Sci-Fi-Vision im Silicon Valley: Konzerne wie Facebook oder der Tech-Milliardär Elon Musk investieren viele Millionen US-Dollar in Gehirnforschung, um zwischen Menschen und Maschinen Gedankenübertragung zu ermöglichen.

Die zugrundeliegende Überlegung: Wenn Gedanken für die Weitergabe nicht mehr in Worte, Buchstaben und Bewegungen übersetzt werden müssten, sondern von anderen Menschen oder Computern direkt verarbeitet werden könnten, hätte das eine enorme Beschleunigung zufolge – Menschen könnten so ihre Leistungsfähigkeit steigern und womöglich mit Künstlicher Intelligenz mithalten.

Wissenschaftler aus Kyoto, Japan, stellen ein neues Verfahren vor, das ein kleiner Schritt in Richtung maschinell gestützter Telepathie sein könnte. Ein künstliches neuronales Netz kann anhand von Hirnsignalen Bilder und Formen visualisieren, die sich der Hirninhaber ansieht oder sogar nur vorstellt.

Die KI-Bilder sind kein akkurates Replikat, sie wirken eher wie aus einem Traum. Sie geben jedoch gut erkennbar die Farben und Formen des angesehenen oder erdachten Motivs wieder. Auch Symbole oder…

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