Künstliche Intelligenz: IBM investiert 240 Millionen US-Dollar in Forschung

Künstliche Intelligenz: IBM investiert 240 Millionen US-Dollar in Forschung

IBM schließt sich mit dem bekannten Massachusetts Institute of Technology zusammen, um Künstliche Intelligenz zu erforschen.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren investiert IBM insgesamt 240 Millionen US-Dollar in das „MIT-IBM Watson KI-Labor“ an der privaten Forschungsuniversität in Cambridge, Massachusetts. Geleitet wird das Labor gemeinschaftlich vom IBM-Forscher Dario Gil und Anantha P. Chandrakasan, Direktor der Ingenieurschule am MIT.

Im neuen Labor werden Forscher von IBM sowie Wissenschaftler und Studierende des MITs Seite an Seite fortschrittliche KI-Forschung betreiben. Wie die gemeinsamen Arbeitsergebnisse verwendet werden, ist nicht genau beschrieben. Das Labor trägt mit „Watson“ zumindest IBMs Marke für Künstliche Intelligenz im Namen.

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Voraussichtlich wird ein Teil des gemeinschaftlich produzierten Codes in IBM-Produkten verwendet, während das MIT den Erkenntnisgewinn in wissenschaftlichen Papieren und als Open Source weiterreichen will.

Beide Organisationen hoffen, dass aus der Zusammenarbeit neue KI-Startups und technologische Durchbrüche resultieren. Ideen für gemeinsame Forschungsarbeit sollen aus der jeweiligen Belegschaft eingereicht werden.

Künstliche Intelligenz soll mit Quantencomputern schneller lernen

Die beiden Parteien setzen sich zum Start der Kollaboration drei gemeinsame Ziele. Es sollen KI-Algorithmen entwickelt werden, die über spezifische Anwendungsgebiete hinausgehen und stattdessen generelle Ansätze bieten, um komplexe Probleme in Unternehmen zu lösen.

Weiter sollen die Möglichkeiten von Quantencomputern genutzt werden, um maschinelle Lernverfahren schneller zu machen. IBM forscht in anderen Projekten daran, das theoretische Konzept des Quantencomputers in ein Produkt zu überführen.

Quantencomputer sollen für das maschinelle Lernen relevante Rechenverfahren viel effizienter beherrschen als klassische Computer, zum Beispiel die Suche in großen Datenbanken. Das könnte die Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz beschleunigen.

Die Forschungspartner formulieren außerdem den Vorsatz, dass soziale und ökonomische Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz bei den Forschungsvorhaben diskutiert werden sollen.

Dave Ranyard gehörte zu den führenden Köpfen in Sonys Playstation-VR-Team. Er glaubt, dass VR die beste Schnittstelle zur KI wird.

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Falls man nicht genug Mitspieler findet, kann ab diesem Sommer IBMs künstliche Intelligenz deren Platz einnehmen.

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https://www.youtube.com/watch?v=_Xcmh1LQB9I

| Featured Image: IBM (Screenshot bei YouTube) | Via: Techcrunch