Ein neues Google-Werkzeug gibt Einblicke in den Entscheidungsprozess einer Künstlichen Intelligenz während einer Bildanalyse. Die Visualisierungen würden in einer Kunstausstellung wohl nicht weiter auffallen.

Googles KI-Forscher wollen Licht ins Dunkel der KI-Blackbox bringen. Dafür entwickeln sie ein Werkzeug, das visualisiert, wie eine Künstliche Intelligenz zum Beispiel den Unterschied zwischen Katze und Hund zu verstehen lernt.

In Googles Beispiel-Analyse untersuchen die künstlichen Neuronen Schlappohr- und Spitzohrfaktoren, die jeweils mit einem Zahlenwert belegt werden. So hat beispielsweise ein Beagle einen deutlich höheren Schlappohrfaktor als ein Golden Retriever.

Ein sehr geringer Schlappohrfaktor in Kombination mit einem hohen Spitzohrfaktor deutet wiederum auf eine Katze hin. Laut Google hat die im Beispiel verwendete Bildanalyse-KI Googlenet zahlreiche solcher Ohr-Detektoren, mit denen sie bis zu 100 verschiedene Hunderassen zuverlässig erkennen kann.

Beim Schlappohrfaktor trumpft der Beagle groß auf. Bild: Google


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