Kurz vor Googles 20-jährigem Jubiläum sprach Suchmaschinen-Chef Ben Gomes über die Rolle Künstlicher Intelligenz für sprechende Computer und Spracherkennung.

Googles Sprachsuche-App startete im Jahr 2011 mit Android 2.2 als Mindestvoraussetzung. Seitdem hat sich die darin integrierte Sprach-KI stetig weiterentwickelt. Mittlerweile ist sie über Googles KI-Assistenten weltweit auf Millionen Smartphones verbreitet. Die nächste Ausbaustufe ragt in das Leben anderer Menschen hinein: Die Telefon-KI Duplex erledigt täuschend echte Anrufe.

Für Google sind verbesserte Sprachdienste der nächste große Schritt in der KI-Entwicklung. Gomes geht noch weiter: Fortschritte in der maschinellen Verarbeitung natürlicher Sprache seien essenziell für die Zukunft des Internets, betont er im Interview mit dem Guardian.

„Spracherkennung und Sprachverständnis sind für die Zukunft von Suche und Information von zentraler Bedeutung”, sagt Gomes. “Aber es gibt viele komplexe Herausforderungen.”

Es sei zum Beispiel schwierig zu erkennen, worauf sich ein „er“, „sie“ oder „es“ in einem Satz bezieht – und in der Sprache existierten Millionen solcher komplexer Kontextformulierungen.

Sprachdienste in Entwicklungsländern bereits Alltag

Spracherkennung sei gerade in Entwicklungsländern mit geringer Alphabetisierungsrate ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Denn für viele Sprachen, die in Ländern wie Indien gesprochen werden, gebe es keine Standardtastatur.

„Ich habe zehn Jahre lang Hindi gelernt, aber ich wüsste nicht, wie man es schreibt – es ist also viel einfacher, seine Stimme zu nutzen, als zu schreiben“, sagt Gomes.

Spracherkennung werde im Westen immer noch als neue Technologie verstanden. Aber in Ländern wie…

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