Künstliche Intelligenz denkt noch lange nicht so vielseitig wie der menschliche Intellekt. Aber das muss sie auch nicht, um massive Veränderungen zu bewirken.

Kabetec VR-Brille

Eine hypothetische generelle Künstliche Intelligenz müsste eigenständig denken und handeln können und wie der Mensch Wissen zwischen Aufgaben übertragen. So eine Super-KI könnte sich aus der menschlichen Kontrolle lösen und eigene Regeln aufstellen – ein Szenario, das KI-Kritiker wie Elon Musk fürchten. Hypothetisch ist diese generelle KI, da niemand weiß, wann sie entsteht – oder ob.

Für eine KI-Revolution braucht es jedoch keine solche Super-KI: Anstatt mit einer bewusst handelnden Intelligenz bekommt es die Menschheit mit hochsensiblen Statistiksystemen zu tun, die zwar repetitive, allerdings auch komplexe Aufgaben voraussichtlich verlässlicher und schneller erledigen können als Menschen. Das könnte schon ausreichen, um den Arbeitsmarkt auf den Kopf zu stellen – und mit ihm das soziale Gefüge der Gesellschaft.

Der Computer soll alle repetitive Arbeit verrichten

Im Gespräch mit t3n und der FAZ schildert Sebastian Thrun seine Perspektive auf Künstliche Intelligenz. Der deutsche Informatiker und Robotikspezialist baute bei Google die geheime Forschungsabteilung X auf und forschte als KI-Professor an der Universität in Stanford. Als Gründer der Online-Lernplattform Udacity will er das Bildungssystem mit digitalen Ausbildungswegen grundlegend verändern.

Künstliche neuronale Netze seien für Spezialaufgaben konzipiert und die Verfahren dahinter nicht grundlegend neu, so Thrun. Sie profitierten jedoch von der hohen Rechenleistung und den immensen Datenmengen, die heute für das Algorithmus-Training eingesetzt werden können.

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Unreal Engine 5 - ein neues Grafikzeitalter? | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.