Forscher haben mit Hilfe Künstlicher Intelligenz neue Erkenntnisse aus bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten gewonnen. Möglich ist das mit komplexer Wort-Statistik.

Forscher konnten mit einer auf Sprachverarbeitung spezialisierten Künstlichen Intelligenz aus alten Veröffentlichungen neue Erkenntnisse gewinnen.

Die KI gab unter anderem Hinweise auf Materialien, die Hitze in Energie umwandeln und etwa zum Kühlen eingesetzt werden können – obwohl sie kein Vorwissen in den Materialwissenschaften hatte.

Wie eine Wortlandkarte

Möglich war diese Entdeckung durch Word2vec, einem KI-Algorithmus, der häufig für Übersetzungen eingesetzt wird.

Word2vec ordnet Wörtern in einem Koordinatensystem einen fixen Punkt zu. Wörter, die häufig in gleichen Kontexten auftauchen, erhalten ähnliche Punkte.

So entsteht eine Landkarte zusammengehöriger Begriffe. Zum Beispiel stehen etwa Ländernamen dicht zusammen oder Begriffe wie „gut“, „schlecht“ und „böse“. Für diese Sortierung muss die KI kein Verständnis für den eigentlichen Inhalt haben – es ist reine Statistik.

KI-Vorhersagen

Die Forscher trainierten ihre KI mit 3,3 Millionen Zusammenfassungen wissenschaftlicher Veröffentlichungen aus den Materialwissenschaften. Die KI füllte die Wortlandkarte so mit Begriffen der …

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.