Künstliche Intelligenz nimmt viele Formen an. Manchmal trifft sie Entscheidungen oder liefert Vorlagen. Drei Beispiele aus Deutschland.

So wie Unternehmen setzen auch Regierungen automatisierte Entscheidungssysteme ein. Solche Systeme treffen entweder selbständig datengestützte Entscheidungen oder nutzen Datenanalyse, um Empfehlungen für Menschen auszusprechen. Wer bekommt soziale Unterstützung? Wird ein Straftäter wieder rückfällig? Wem steht welche Behandlung im Gesundheitswesen zu?

Während in den Medien häufig Fälle aus China und den USA diskutiert werden, sind die Systeme längst in der EU angekommen. Ein Bericht der Organisation Algorithmwatch bietet einen Überblick über den aktuellen Stand.

KI in der Energieversorgung

Angetrieben durch Energiewende, Privathaushalte, die ihren eigenen Strom produzieren und den flexiblen Stromhandel innerhalb der EU haben automatisierte Entscheidungssysteme Einzug in die Energieinfrastruktur gehalten.

Dort verteilen, überwachen und kontrollieren sie den Stromfluss. Sie nutzen Maschinenlernen, um in Echtzeit Fluktuationen auszugleichen oder gar den kompletten Zusammenbruch der Energieversorgung zu verhindern.

Während diese Arbeit aufgrund der hohen Komplexität ohnehin nur mit Computern bewältigt werden kann, birgt der Einsatz der KI-Systeme eine neue Gefahr: Die Energieversorgung ist als kritische Infrastruktur potentielles Ziel von Cyber-Attacken.

Computer sagt nein zum Kredit

Die Wirtschaftsauskunftei Schufa setzt ebenfalls auf Algorithmen. Diese ermitteln automatisiert die Kreditwürdigkeit von Personen. Fällt sie niedrig aus, verneinen Banken Kredite und Telekommunikationsunternehmen neue Verträge.

Wie genau die Schufa zu ihrer Wer…

Der MIXED.de XR-Podcast #179

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