Im vergangenen Jahr setzte die chinesische Regierung ein deutliches Zeichen: Bis 2030 soll die Weltspitze bei Künstlicher Intelligenz erklommen werden.

Unter anderem steckt die Regierung in den nächsten fünf Jahren umgerechnet rund zwei Milliarden Euro in einen Industriepark für Künstliche Intelligenz.

Bis zu 400 Unternehmen sollen sich dort ansiedeln, die sich mit KI-Themen wie Deep Learning, Big Data, Biometrie und Cloud Computing befassen. Bis 2025 erwartet die Regierung von der heimischen Industrie und Forschung einen “signifikanten Durchbruch”.

China positioniert sich als Debattenleiter

Chinas KI-Machtergreifung ist offenbar nicht als Alleingang geplant: Auf der “World Artificial Intelligence Conference” in Shanghai sprach der stellvertretende Ministerpräsident Liu He über die “dringende Notwendigkeit” zur internationalen Kooperation (via Bloomberg).

“Wir hoffen, dass alle Länder, alle Mitglieder des Globalen Dorfes, sich gegenseitig einbeziehen und unterstützen, sodass wir Antworten finden auf die Chancen und Risiken neuer Technologien”, sagt He. Das ist ob des laufenden Handelskriegs mit den USA eine einigermaßen bemerkenswerte Aussage.

Mit Künstlicher Intelligenz beginne eine neue Zeitrechnung, so He. Die länder- und disziplinübergreifende Kooperation sei bei KI “unausweichlich”.

Partei- …

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