US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders positioniert sich klar gegen KI-gestützte Gesichtsüberwachung durch die Polizei.

KI-gestützte Überwachungskameras filmen die Umgebung nicht mehr bloß, sie übernehmen auch direkt deren Analyse – und das schneller und effizienter, als ein Mensch es jemals könnte.

Speziell die KI-gestützte Gesichtserkennung gerät in die Kritik, weil sie einerseits besonders mächtig ist bei der Verfolgung einzelner Personen, zum anderen, da mitunter über fehlerhafte Software berichtet wird, die Menschen falsch identifziert. Das ist gerade im Kontext der Strafverfolgung kritisch.

Erste US-Städte, vorneweg San Francisco, zogen daraus bereits die Konsequenz: Staatlichen Institutionen ist es untersagt, die Technologie weiter einzusetzen.

Gesichtserkennung und Co.: Wie bei George Orwell?

Zu KI-Gesichtsanalyse bezieht der 2016 bei den Vorwahlen der US-Präsidentschaftswahl gescheiterte Bernie Sanders eindeutig Stellung: Er fordert ihre komplette Verbannung aus dem Staatsdienst. Zusätzlich möchte er ein Moratorium bewirken für Software, die mit Algorithmen automatisiert eine Rückfallquote für verurteilte Kriminelle prognostiziert. Sanders will sich 2020 erneut zum Präsidenten wählen lassen.

Der Einsatz von KI-Gesichtserkennung seitens der Polizei sei “das aktuellste Beispiel für orwellsche Technologie”, die Privatsphäre und Bürgerrechte unter dem Deckmantel der Sicherheit verletze. Das müsse aufhören, so ein Vertreter aus…

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