Titelbild von Denis ApelEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Ein Jahr lang testete die Bundespolizei KI-Überwachung am Berliner Südkreuz. Der KI-Forscher Florian Gallwitz kritisiert das Fazit der Behörde und warnt vor negativen Konsequenzen.

Vom 1. August 2017 bis zum 31. Juli 2018 testete die Bundespolizei im Auftrag des Bundesinnenministeriums KI-Gesichtserkennung am Bahnhof Berlin Südkreuz. Drei Gesichtserkennungssysteme der Hersteller Anyvision, Herta Security und Morpho/IDEMIA analysierten die Kameraaufnahmen von Freiwilligen aus markierten Erkennungsbereichen. Ausgewählte Testpersonen betraten den Bahnhof zu unterschiedlichen Zeiten und Situationen und wurden von den Systemen erkannt – oder auch nicht.

Dem Bundespolizeipräsidium Potsdam zufolge war das Projekt ein voller Erfolg: Es könne festgestellt werden, dass „die aktuell auf dem Markt verfügbare Gesichtserkennungstechnik aus technischer Sicht für den polizeilichen Einsatz auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes in Verbindung mit der aktuell durch die Deutsche Bahn AG verwendeten Videotechnik geeignet ist.“ So steht es


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