Ein Blindversuch mit Radiologen zeigt: KI-gestützte MRTs sind bis zu viermal schneller, ohne nennenswert an Bildqualität zu verlieren.

Knie verdreht, starke Unterleibsschmerzen oder Schädel-Hirn-Trauma? Ab zur Magnetresonanztomographie (MRT). Das bildgebende Verfahren wird in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Gewebe oder Organen eingesetzt. Es produziert Querschnittbilder des Körpers, die eine Beurteilung von möglichen Verletzungen oder Erkrankungen erlauben.

MRTs dauern je nach Fall zwischen 15 Minuten und einer Stunde, in der ein Patient stillliegen muss. Das schließt das MRT bei zeitkritischen Notfällen meist als Diagnosewerkzeug aus.

Die langen Aufnahmezeiten sind auch aus anderen Gründen ein Problem: Kinder haben mitunter Schwierigkeiten, lange stillzuliegen – hier wird oft mit Beruhigungsmitteln gearbeitet. Eine weitere Folge sind lange Wartezeiten für Patienten. Manche Radiologien sind für Monate ausgebucht.

KI-Autovervollständigung für MRT

Es gibt also gute Gründe, das MRT-Aufnahmeverfahren zu beschleunigen. Sie führten 2015 zum FastMRI-Projekt der Langone-Health-Klinik in New York. 2017 stiegen Facebooks KI-Forscher (FAIR) in das Open-Source-Projekt ein.

MRT-Geräte nehmen sogenannte k-Raum-Daten auf, die mit Mathematik zu Bildern umgewandelt werden. Die Idee der KI-Forscher: Sie wollten beim Scanvorgang weniger k-Raum-Date…

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