Die EU möchte KI-gestütztes Gesichtsscanning zumindest temporär verbieten. London rollt es heute aus.

Während sich in den USA, in der EU und neuerdings auch in Deutschland Widerstand gegen KI-gestützte Massenüberwachung per Gesichtsscanning regt, schlägt London eine andere Route ein: Die Metropolitan Police kündigt an, dass die bei früheren Tests wegen einer hohen Fehlerquote kritisierte Gesichtsscanningtechnologie die Testphase verlässt und in die Alltagsarbeit Londoner Polizisten integriert wird.

Entsprechende Kameras sollen laut BBC News an vielbesuchten und beliebten Orten eingesetzt werden wie im Westfield Shopping-Center und im West End. Sie scannen die Menschenmenge gezielt nach Personen, die für “gefährliche und gewalttätige Verbrechen” gesucht werden. Die gescannten Gesichter werden mit einer vor dem Einsatz aktualisierten Liste gesuchter Personen abgeglichen. Aufnahmen, die nicht zu einem Alarm führen, sollen unmittelbar gelöscht werden.

Die Metropolitan Police beschreibt die KI-gestützte Kameraüberwachung als System, das Polizisten einen Hinweis gibt, welche Personen sie genauer kontrollieren sollten. Wenn die Kamera eine entsprechende Person identifiziert hat, wird sie markiert und anschließend von Beamten angesprochen und um Identifikation gebeten. Handelt es sich um die gesuchte Person, wird sie festgehalten.

KI-Überwachung soll London sicherer mach…

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