In der virtuellen Welt trainierte Roboter versagen häufig in der Realität. Forscher wollen ihnen deshalb Nachhilfe in Physik geben.

Roboter sollen immer komplexere Aufgaben durchführen: Menschen pflegen, die Logistik vollständig automatisieren oder autonom durch den Straßenverkehr lenken.

Mit komplexeren Aufgaben wächst der Bedarf an realistischeren Simulationen, denn das Training der Roboter-KI in der virtuellen Welt bietet entscheidende Vorteile: Die Anzahl gleichzeitig trainierender Roboter-KIs wird nur durch Rechenleistung beschränkt. Und Fehlschläge führen zum Neustart statt zu zerstörter Hardware oder Verletzungen. Außerdem läuft das VR-Training viel schneller ab.

Physik-Nachhilfe soll die Realitätslücke schließen

Also kann man Roboter ganz einfach in der virtuellen Welt trainieren und dann auf die echte loslassen? Ein guter Plan – der so nicht aufgeht. Denn selten lassen sich die virtuellen Errungenschaften in die Realität übertragen. Die Computerprogramme sind zu einfach und können die echte Welt nicht ausreichend genau simulieren, wenn navigiert, interagiert und geklettert werden soll.

Forscher der Universität Texas in Austin haben nun eine neue Methode vorgestellt, mit der der Sprung über die Realitätslücke gelingen soll. Die Idee der Forscher ist einfach: Physik-Nachhilfe für Roboter.

TuneNet gibt Nachhilfe im Schnellverfahren

Die Nachhilfe soll der Roboter-KI nach dem Training in der Simulation die Physik der echten Welt näherbringen. Die “TuneNet” genannte KI schafft das in nur einem Durchgang: Da…

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