KI-Überwachung ermöglicht ein engmaschiges, automatisiertes Kontrollnetz. Doch Forscher entwickeln auch Gegenmaßnahmen.

Beispiele für KI-gestützte Überwachung gibt es reichlich: aus dem fernen Osten und aus Deutschland. Microsoft-Präsident Brad Smith warnte gar vor einem 1984-Szenario, falls sich KI-Systeme als Kontrollinstrument von Staaten durchsetzen.

Doch wo es eine Erfassungsmethode gibt, existiert auch ein Mittel gegen diese. Bei KI sogar ein recht einfaches, intuitives: Forscher der belgischen Universität KU Leuven zeigen, wie sie mit einem bunten Bild in der Hand anonym werden für eine KI-gestützte Überwachungskamera. Der Sticker, der aus einem gewöhnlichen Drucker kommt, versteckt die gesamte Person vor der Kamera.

Um das KI-Verwirrbild zu finden, füttern die Forscher der KI verschiedene Motive und beobachten ihre Reaktion. Das Motiv wird so lange angepasst, bis die gewünschte Reaktion eintritt, das ist in diesem Fall das Nichterkennen eines Menschen.

Die Forscher glauben, dass der Anti-KI-Sticker in Kombination mit einer Kleidungssimulation auch auf ein T-Shirt gedruckt werden könnte. Das Motiv an sich ist unauffällig und könnte mit bloßem Auge wohl nicht als Anti-KI-Maßnahme identifiziert werden.

Ihre Arbeit stellen die Forscher auf einer Fachkonferenz zu KI-Sicherheit und -Datenschutz im Ju…

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