Im Sci-Fi-Film „Watch Room“ bricht die KI-Assistentin aus – oder ein

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Seid ein bisschen netter zu Siri und Co.

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Im Science-Fiction-Film „Watch Room“ entwickeln die Freunde und Wissenschaftler Nate, Bernard und Cloe die Künstliche Intelligenz Kate. Die Forscher erreichen den heiligen Gral der KI-Forschung: die Singularität.

Die Besonderheit: KI-Kate fühlt und verhält sich zwar ähnlich wie ein Mensch, ist allerdings in einer Virtual-Reality-Simulation gefangen.

Die Filmemacher bedienten sich hier zur Inspiration der Realität: KIs werden häufig in Simulationen trainiert, bevor sie – falls überhaupt – auf die echte Welt losgelassen werden. Simulationen haben im Vergleich zur Wirklichkeit den Vorteil, dass sie viel schneller laufen und leicht veränderbar sind.

Das Problem an Simulationen: Sie sind unvollständig, in der Fachsprache ist die Rede von „Realitätslücken“.

Bedeutet: Eine KI kann in einer Simulation toll funktionieren. Aber ob ihr das im selben Maße im echten Leben gelingt, ist unvorhersehbar. Daher brüstet sich zum Beispiel der Autohersteller Tesla damit, dass der eigene KI-Autopilot auf echten Straßen trainiert wird und nicht im Computer.

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Wer simuliert hier was?

Zurück zu Watch Room: Kate versagt bei einer Schlüsselaufgabe und die Forscher wollen sie lieber deaktivieren. Kate bekommt das mit – und wehrt sich selbstverständlich. Sie pokert: Nicht sie sei in einer Simulation gefangen, sondern die Menschen. Und sie droht ihrerseits, diese Simulation zu beenden.

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Watch Room war rund drei Jahre in der Mache. Finanziert wurde der Film 2016 durch eine Kickstarter-Kampagne. Laut des Produzenten soll Watch Room daran erinnern, dass Menschen mit zunehmenden technologischen Möglichkeiten kritisch denken und bewusst handeln müssen.

Der Film startet am 27. Juni im YouTube-Kanal „Dust“.

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