HTC Vive

HTC Vive ist aus einer Kooperation mit dem US-Unternehmen Valve entstanden, das die zugrundeliegende VR-Technologie entwickelt hat. HTC stellte die finale Version der VR-Brille im Februar 2016 im Rahmen des Mobile World Congress der Öffentlichkeit vor. Zuvor wurden zwei Entwicklerversionen verkauft.

Als HTC Vive am 5. April 2016 in den Handel kam, galt es wegen des raumfüllenden Trackings und der räumlich erfassten Controller als das fortschrittlichste VR-System überhaupt. Mittlerweile ist Oculus Rift dank Oculus Touch und einem dritten Sensor technologisch ähnlich gut aufgestellt. Mitte August senkte HTC den Preis des VR-Systems von 899 auf 699 Euro als Reaktion auf eine Preissenkung von Oculus Rift.

HTC betreibt mit Viveport einen eigenen Online-Store. Dieser hat als Alleinstellungsmerkmal einen Aboservice, bei dem Nutzer monatlich aus einer Liste vorselektierter Apps fünf Virtual-Reality-Erfahrungen kostenlos herunterladen und nutzen können. Neue Apps erscheinen monatlich und können gegen zuvor heruntergeladene Anwendungen ausgetauscht werden.

Im Unterschied zu Oculus oder Sony vertreibt HTC die VR-Brille verstärkt an Unternehmen. Es gibt eine spezielle Business-Edition, die sich zwar nicht technisch, aber in den Lizenzbedingungen unterscheidet.

Darüber hinaus positioniert sich HTC als Investor und fördert in verschiedenen Projekten junge Virtual-Reality-Unternehmen. Teil dieser Strategie ist der Aufbau von Virtual-Reality-Arcades und der Vertrieb von VR-Brillen an Bildungseinrichtungen, insbesondere in China. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Angebote und Aktivitäten möchte HTC den VR-Markt dauerhaft zu einem unternehmerischen Standbein machen.

HTC bietet außerdem modulare Ergänzungen zur VR-Brille an. Bereits erschienen sind eine verbesserte Kopfhalterung (“Deluxe Audio Strap”) und zusätzliche Trackingeinheiten (“Vive Tracker”). Mit dem Wireless-Modul TPCast, das nicht von HTC entwickelt wird, können sich Nutzer vom Kabel zum PC befreien.

Im November 2017 stellte HTC die autarke VR-Brille Vive Focus vor, die vorerst allerdings nur in China erscheint. Ein Nachfolger von HTC Vive könnte bereits 2018 erscheinen und Valves überarbeitetes SteamVR 2.0 Tracking unterstützen.

Die wichtigsten Artikel & Meldungen zu HTC Vive

Datenblatt

Preis HTC Vive699,00 Euro
Preis HTC Vive Business Edition1.150,00 Euro
Deluxe Audio Strap120,00 Euro
Vive Tracker120,00 Euro
Veröffentlichung5. April 2016
DisplayZwei 3.6 Zoll AMOLED-Display mit Pentile-Subpixelmatrix
Auflösung und Bildwiederholrate2.160 x 1.200 Px (1.080 x 1.200 Px pro Auge) @ 90 Hz
Sichtfeldcirca 110 Grad
LinsenFresnel-Linsen
Augenabstand einstellbar IPD (60,8 mm – 74,6 mm) inkl. Eye-Relief-Anpassung
 AudioKlinkenanschluss für Kopfhörer
Integriertes Mikrofon
 TrackingRaumfüllendes Tracking via zwei Basisstationen (liegen bei)
Integrierte inertiale Messeinheit
Anschlüsse1 x HDMI, 1 x USB 3.0, 1 x Netzanschluss via Linkbox, Klinkenanschluss für Kopfhörer (3,5 mm)
Eingabe2 x Vive Controller (3D-Controller, liegen bei)
Gewicht 470 Gramm (ohne Kabel)
Größe19 cm × 12,7 cm  x  12,7 cm
SoftwareSteamVR (setzt Steam voraus) mit Windows und Linux, ab Herbst mit Mac

 

News zu HTC Vive

 
Weiter

Rift & Vive: “Viro Move” will die ultimative VR-Fitnessapp werden

 
Weiter

Oculus Rift, Quest, Index und Co: “Fujii” Test – Ein Fest für die Sinne

 
Weiter

VR-Tipp: “The Isle of the Dead” – Eine virtuelle Reise zum Totenreich

 
Weiter

VR-Plattformkrieg: Palmer Luckey plante offizielle Vive-Unterstützung

 
Weiter

VR-MMORPG “Orbus VR”: Ab sofort bis Level 10 kostenlos spielbar

 
Weiter

Mit Vive Cosmos will HTC ein neues Publikum erschließen

 
Weiter

HTC Vive startet neue Geschäftseinheit für VR-Unternehmenslösungen

 
Weiter

Vive Cosmos: HTC nennt Gewicht, Drahtlos-VR kompatibel

 
Weiter

Horrorgemälde “Der Schrei”: In Virtual Reality wird es lebendig

 
Weiter

Vive Cosmos: Alles was wir über HTCs neue VR-Brille wissen

 
Weiter

Vive Cosmos: HTC enthüllt neues Design mit sechs Trackingkameras

 
Weiter

Penn & Teller VR: Spielt euren Freunden fiese VR-Streiche

Gib mir mehr News!
End of the line!
Meistgelesen
Meistkommentiert
/Anzeige

MIXED-Podcast #150: Valve Index und Apples AR-Augen | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.