Trotz Künstlicher Intelligenz soll sich niemand langweilen: Helge Braun, der Chef des Bundeskanzleramts, strebt nach einer Gesellschaft, in der jeder gebraucht wird. Ein bedingungsloses Grundeinkommen passt in diesen Plan offenbar nicht hinein.

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Künstliche Intelligenz könnte viele Menschen den Job kosten. Könnte. Denn ob und in welchem Ausmaß dieses Szenario eintritt, ist derzeit ungewiss. Ebenso wie die Entwicklung Künstlicher-Intelligenz-Technologie: Was bleibt, wenn der aktuell rasante Fortschritt sich verlangsamt? Ein neues Industriezeitalter – oder nur etwas bessere Software?

Experten sind sich uneins über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt: Einige befürchten, dass der Mensch so ziemlich überflüssig wird. In einer aktuellen Prognose des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers heißt es hingegen, dass Künstliche Intelligenz in UK in den nächsten 20 Jahren zwar circa sieben Millionen Jobs kosten wird. Dafür sollen aber auch 7,2 Millionen neue Jobs geschaffen werden.

Bei Maschinenvollbeschäftigung: Grundeinkommen?

Sollte Künstliche Intelligenz tatsächlich viele Aufgaben übernehmen können, die heute noch von Menschen ausgeführt werden, dann ist das Wasser auf die Mühlen der Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Es gibt ja ohnehin nichts mehr zu tun.

In der aktuellen Ausgabe des Spiegel äußert sich Bundeskanzleramt-Chef Helge Braun zu Deutschlands in einem neuen Eckpunktepapier angerissener KI-Strategie. Das Versprechen eines Grundeinkommens im Falle einer KI-Dominanz hält er für das falsche Signal.

Es sei “die Botschaft an die Menschen im Land, dass es einen relevanten Anteil von ihnen geben wird, den wir nicht mehr brauchen”. Das Grundeinkommen verspreche, dass sich alle finanziell “schon irgendwie über Wasser halten”.

“Ich halte dieses Gesellschaftsbild für absolute…

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