Wer gute Trainingsdaten für eine KI will, muss mitunter erfinderisch sein.

Wenn man mit dem Google-Smartphone Pixel 3 ein Portrait schießt, muss es erst noch in die Entwicklung. Die dauert allerdings nur ein paar Sekunden: Ein für Mobilgeräte optimiertes neuronales Netz (TensorFlow Lite) nimmt das Ursprungsbild, erkennt darin das Gesicht, löst es vom Hintergrund und legt auf eben diesen einen Unschärfeeffekt, wie man ihn von teuren Profikameras kennt.

Andere Smartphones erzielen optisch ein ähnliches Ergebnis, haben dafür aber zwei oder mehr Linsen auf der Rückseite verbaut. Den Pixel-Smartphones reicht dank KI-Nachbearbeitung eine einzelne Linse.

Ein linkes und ein rechtes Bild werden aus den Sensordaten gefiltert und mit einem Algorithmus präzisiert. Der minimale Unterschied zwischen der linken und rechten Sensorhälfte soll für die Tiefenschätzung und damit die Hintergrunderkennung schon ausreichen.

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