Künstliche Intelligenz erfolgreich in Unternehmen einzusetzen, ist laut Googles Cloud-KI-Chef Andrew Moore eine große Herausforderung.

Wenn ein Unternehmen besorgt sei, dass die eigenen Geschäfte durch ein Silicon-Valley-Startup übernommen würden, sehe es häufig KI als Antwort auf diese Bedrohung, sagt Moore zu MIT.

Künstliche Intelligenz sei jedoch kein Wundermittel, kein „magischer Staub“, den man auf eine Organisation streue und sie so klüger mache: KI erfolgreich einzubinden sei Schwerstarbeit, eine Handwerkskunst. Vorgefertigte Lösungen existierten nicht.

Es geht um (die richtigen) Daten

Häufig würden Unternehmen die Rolle von Daten überschätzen: „Wenn die Leute kommen und sagen: ‚Ich habe diese riesige Datenmenge, sicher gibt es einen Wert, den ich daraus ziehen kann‘, führe ich erstmal ein ernstes Gespräch mit ihnen“, so Moore.

Zuerst müsse das Problem gefunden und von dort aus rückwärts gearbeitet werden bis zur Wunschlösung.

Erst dann könnten Automatisierungen definiert und die dafür notwendigen Daten gesammelt werden. Das benötige viel technisches und mathematisches Verständnis.

KI im öffentlichen Sektor

Moore stimmt zu, dass Regierungen KI mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Der öffentliche Sektor könne von KI profitieren: Moore nennt das Bildungssystem, das Gesundheitswesen oder die Katastrophenvorsorge als Beispiele.

Er sei entsetzt über jeden Staat, der keine Künstliche Intelligenz in den öffentlichen Sektor bringe: „Wir haben auf so vielen Ebenen die Möglichkeit, Leben zu retten und zu verbesse…


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