Googles Deepfake-Datenbank soll im Kampf gegen eben jene helfen. Sie bietet Trainingsmaterial für Erkennungsalgorithmen.

Seit Deepfakes Ende 2017 erstmals im Internet auftauchten, haben sie sich rasant entwickelt: Täglich tauchen neue Videos auf, in denen zum Beispiel Schauspieler Gesichter tauschen oder US-Präsident Trump Geldwäsche-Tipps gibt. Politiker, Forscher und Technologiekonzerne warnen vor dem Missbrauchspotenzial etwa in der US-Präsidentschaftswahl 2020.

Um diesem möglichen Missbrauch entgegenzuwirken, wird an KI-Werkzeugen gearbeitet, die Deepfakes automatisiert erkennen und so entschärfen sollen. Anfang des Monats starteten Facebook, Microsoft und das Techkonsortium “Partnership on AI” etwa die Deepfake Detection Challenge. Durch den Wettbewerb sollen neue und bessere Erkennungsmethoden für Deepfakes entstehen.

Mit Deepfakes gegen Deepfakes

Teil des Wettbewerbs soll auch eine umfassende Deepfake-Datenbank sein. Mit der sollen die Teilnehmer ihre Erkennungsalgorithmen trainieren und testen können. Die Datenbank ist für Ende des Jahres angekündigt.

Noch vor Facebook veröffentlicht nun Google eine Sammlung mit 3.000 manipulierten Deepfake-Videos. Für die hat Google eigens insgesamt 28 Schauspieler angeheuert und ihre Gesichter mit verbreiteten Deepfake-Algorithmen verändert.



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