Nach einem Enthüllungsbericht der New York Times sieht sich das Startup Clearview AI mit Protestschreiben von Politikern und einer Sammelklage konfrontiert.

Die an US-Strafverfolgungsbehörden verkaufte Smartphone-App Clearview identifiziert Menschen anhand eines einzigen Fotos. Dafür gleicht sie das von der Polizei hochgeladene Foto mit der eigenen Gesichterbatenbank ab. Die wurde mit über drei Milliarden Bildern von Privatpersonen gefüttert, die von Internetseiten sowie aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Youtube automatisiert heruntergeladen wurden.

Als Reaktion auf den Bericht schickte Twitter eine Unterlassungsaufforderung an Clearview AI: Darin untersagt das soziale Netzwerk dem Startup, Fotos und andere Daten seiner Plattform zu nutzen und fordert es auf, alle für diese Zwecke gesammelte Informationen zu löschen, berichtet die New York Times. Twitter sowie die meisten anderen sozialen Netzwerke untersagen das sogenannte Scraping in ihren Nutzungsbedingungen.

Politiker fordern Antworten

US-Politiker haben sich ebenfalls in die Datenschutzaffäre eingeschaltet. Der demokratische Senator Edward Markey schrieb einen offenen Brief an den Startup-Gründer Hoan Ton-That. Darin fordert Ma…

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