Die KI-App Clearview ist kontrovers genug. Nun musste ein Mann unrechtmäßig hinter Gitter, weil die Gesichtserkennung der Software versagte.

Die Smartphone-App nutzt ein System, das im Internet permanent nach Fotos von Personen sucht und damit eine riesige Gesichterdatenbank füttert. Lädt man ein Bild in die App hoch, werden darauf dargestellte Personen binnen Sekunden identifiziert und der Nutzer erhält Links zu deren Social-Media-Accounts und persönlichen Informationen (siehe Artikel Das weiß die Clearview-App über euch). Die technische Grundlage dieser bildbasierten Personensuchmaschine ist KI-Gesichtserkennung.

Clearview AI bietet die App laut eigenen Angaben nur Strafverfolgungsbehörden an. Berichte zeigen jedoch, dass das Unternehmen es damit nicht so ernst nimmt. So sollen unter anderem Superreiche und Privatunternehmen Zugriff auf die KI-App bekommen haben.

Seit dem Clearview-Enthüllungsbericht der New York Times vor einem Jahr sorgte das Start-up wieder und wieder für negative Schlagzeilen und geriet ins Visier von Datenschützern und Politikern. In Kanada wird die Software wegen Ermittlungen der dortigen Datenschutzbehörde nicht mehr verkauft.

Unschuldig hinter Gitter

Dass eine Fehlidentif…

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