Wärmebild statt optischem Tracking: FingerTrak will Hand- und Fingertracking für VR, AR und andere Zwecke revolutionieren. Wie funktioniert das?

Eingabemöglichkeiten für Virtual Reality beschränken sich derzeit auf VR-Controller oder Handtracking, etwa durch Hardware-Addons wie LeapMotion oder optisches Handtracking für Oculus Quest oder HoloLens 2 (Ausprobiert).

Der Trend geht bei VR-Controllern zu handlichen Eingabegeräten, die am Handrücken befestigt werden und über Sensoren mehr oder weniger ausgefeiltes Fingertracking erlauben. Die Vorzeigecontroller auf diesem Gebiet sind sicherlich die Valve Index-Controller (Valve Index-Test). Die Controller der Oculus Touch sind zwar ebenfalls sehr handlich, allerdings benötigt man bestimmtes Oculus Quest-Zubehör, um die Controller an der Hand zu befestigen.

Handtracking für VR: Viel Potenzial, viele Probleme

Immerhin ist es seit einiger Zeit möglich, Menüs und diverse Apps und Spiele für die Oculus Quest mit der Hand zu steuern (Quest-Handtracking Info-Guide). Dabei werden Hände und Finger durch die Kameras optisch getrackt. Während dieses Feature grundsätzlich eine sehr gute Idee ist und viel Potenzial für die Zukunft beinhaltet, weist es derzeit noch eine Reihe Probleme auf.

Dazu gehört beispielsweise, dass überlappende Hände nicht angezeigt werden können, das Tracking nur innerhalb eines recht engen Bereiches zuverlässig funktioniert und auch nicht immer sehr genau ist. Forscher der Cornell University sowie der University of Wisconsin haben nun in einer Forschungsarbeit „Fingertrak“ vorgestellt, ein neuartiges Trackingsystem für Hände und Finger.

Fingertracking mit Wärmebildkameras ist schon recht präzise

Fingertrak besteht nur aus einem Armband mit vier Wärmebil…

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