Mit Spracherkennung, Gesichtserkennung und KI-gestützter Netzwerkanalyse will die EU organisierte Kriminalität bekämpfen. Die neue Plattform ROXANNE soll in zwei Jahren Strafverfolgungsbehörden als Prototyp zur Verfügung stehen.

ROXANNE soll Strafverfolgungsbehörden in der EU Zugang zu den Möglichkeiten der KI-Überwachung geben. Das System wird von der Europäischen Kommission entwickelt und soll Personen an ihrer Stimme und anhand des Gesichts identifizieren können.

Der freie Reiseverkehr und neue Kommunikationstechnologien begünstigten die organisierte Kriminalität, heißt es in der Projektbeschreibung. Mit ROXANNE sollen die Strafverfolgungsbehörden diesen Entwicklungen nicht mehr hinterherlaufen müssen.

Die Plattform kombiniert Audiodaten aus der Telekommunikationsüberwachung mit anderen Daten, die die gesuchte Person im Netz hinterlassen. So soll ROXANNE etwa mit Hilfe der Gesichtserkennung Personen in Videos identifizieren. Die können aus öffentlichen Überwachungskameras, YouTube oder Facebook stammen. Mit diesen Informationen ausgestattet, soll die Plattform dann die Netzwerke von Verdächtigen aufdecken.

Kombinierte Datenanalyse im großen Stil

Für die Stimmidentifikation erhoffen sich die Beteiligten einen Durchbruch, da bisherige Versuche, Personen anhand ihrer Stimme zu identifizieren, nicht die gewünschten Ergebnisse produzierten. So finanzierte die EU-Kommission bereits 2018 das


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