Das EU-Parlament möchte fortschrittlichen Robotern und KI-Systemen Personenstatus zugestehen. Eine internationale Gruppe von Kritikern protestiert. Zu Unrecht, wie der deutsche KI-Ethiker und Buchautor Oliver Bendel findet.

Die Post-Drohne, das selbstfahrende Auto oder der smarte Kühlschrank: Intelligente Maschinen werden über kurz oder lang in unserem Alltag ankommen. Doch was bedeutet es, wenn Roboter in immer mehr Bereichen das Steuer übernehmen? Und was, wenn etwas schiefgeht?

Mit solchen Fragen beschäftigte sich eine Fachgruppe von EU-Abgeordneten. In einem Arbeitsbericht schlägt sie der EU-Kommission vor, den zivilrechtlichen Status einer “elektronischen Person” für komplexe Roboter und KI-Systeme zu prüfen. Das Ziel: einen rechtlichen Rahmen schaffen, in dem intelligente Maschinen für Schäden haftbar gemacht werden können.

Ein Unfall mit Todesfolge

Oliver Bendel, KI-Experte, Buchautor und Professor für Wirtschaftsinformatik an der FHNW, findet die Idee gar nicht so abwegig. “Aus zivilrechtlicher Perspektive kann man durchaus eine solche Person kreieren. Man kann Roboter, Drohnen und selbstfahrende Autos mit einem Budget oder Fonds ausstatten und bei Unfällen das Opfer entschädigen”, sagt Bendel zu VRODO.

“Tay war in schlechte Gesells…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Ist KI wirklich intelligent? | Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.