Das Startup Clearview AI entwickelte eine App für US-Strafverfolger, die Gesichtserkennung mit automatisierter Bilder- und Internetsuche kombiniert. Meist recht ein einziges Bild, um eine Person zu identifizieren. Experten warnen vor dem Überwachungspotenzial der App und fordern gesetzliche Maßnahmen.

Das Foto muss nicht perfekt sein: Es kann von einer Überwachungskamera aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel aufgenommen worden sein. Selbst Sonnenbrille und Hut schützen nicht zwingend vor der Identifikation durch die Clearview-App.

Eine Künstliche Intelligenz analysiert die Gesichtsmerkmale und durchsucht das Internet nach Bildern ähnlich aussehender Personen. Anschließend spuckt sie die Suchresultate aus. Eine Identifizierung fällt dann meist nicht mehr schwer, da viele Bilder mit Profilen in sozialen Netzwerken verknüpft sind.

Die Datenbank der App speist sich aus über drei Milliarden Fotos, die automatisch von Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram heruntergeladen werden. Die sozialen Netzwerke verbieten dieses Vorgehen zwar, können es jedoch nicht stoppen, da die Bilder meist frei im Internet zugänglich sein.

Strafverfolger schwärmen von der App

Das im Geheimen operierende Startup aufgedeckt hat die New York Times. In einem Bericht schreibt die Zeitung, dass bereits mehr als 600 …

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