Zwei Milliardäre streiten sich im Social Web über KI-Angst und um das Prestige: Facebook-Chef Marc Zuckerberg bezeichnet Tesla-Gründer Elon Musk ob seiner Zweifel an Künstlicher Intelligenz als potenziellen Angsthändler. Daraufhin spricht Musk dem Datenkönig die KI-Kompetenz ab.

Vergangene Woche sprach Musk vor einer Gruppe US-Politiker über Künstliche Intelligenz und bezeichnete sie als “die größte Gefahr für die menschliche Existenz überhaupt”. Er forderte die Politiker zu einem frühen Eingreifen auf. “Solange Roboter nicht mitten auf der Straße Menschen töten, reagieren sie nicht auf das Thema, da das Szenario so abgehoben scheint”, sagte Musk.

Im Kontext von Musks Ansprache fragte jetzt ein Nutzer bei einer Facebook-Live-Session (siehe Video unten) Zuckerberg nach seiner Einschätzung zur Killer-KI. Facebook betreibt eigene KI-Abteilungen, die sowohl die programmierte Intelligenz als auch Ansätze aus den Neurowissenschaften erforschen.

Zuckerberg kommentiert Musks Einschätzung: “Dazu habe ich eine deutliche Meinung, ich bin optimistisch. Ich verstehe die Verweigerer und Weltuntergangspropheten nicht. Es ist sehr negativ und auf gewisse Art unverantwortlich.”

Natürlich müsse man bei der Entwicklung umsichtig sein, so Zuckerberg, denn Technologie könne sich immer negativ oder positiv auswirken. Fortschrittliche Künstliche Intelligenz könne zum Beispiel dabei helfen, Unfälle zu vermeiden, die noch immer zu den häufigsten Todesursachen gehörten.

Musks Retourkutsche folgt unmittelbar

Elon Musk schluckt Zuckerbergs Köder und reagiert prompt bei Twitter: “Ich habe mich mit Marc darüber unterhalten. Sein Verständnis für das Thema ist limitiert”, schreibt Musk kurz angebunden.

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