Die Mitgliederliste von Stanfords neuem, menschenzentrierten KI-Institut zeigt, weshalb es unter anderem gegründet wurde.

Stanfords neues Institut für menschenzentrierte Künstliche Intelligenz (HAI) soll die Erforschung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz interdisziplinär und divers gestalten. Das Ziel: KI soll Menschen helfen. Mitte März gab die bekannte Universität die Gründung des Instituts bekannt.

Stanfords Präsident Marc Tessier-Lavigne sagte bei der Vorstellung: “Das ist unsere Chance, Zukunft zu gestalten, indem wir Human- und Sozialwissenschaftler an die Seite von KI-Entwicklern stellen.”

Ein See voller Kerle

Ein typisches KI-Problem sind maschinelle Vorurteile. Egal ob bei der Gesichtserkennung, Bewerbersoftware oder in der Kriminalitätsbekämpfung: KI-Software kann bei der Beurteilung unterrepräsentierter Zielgruppen falsche Schlüsse ziehen, wenn die Datenlage kein ausreichendes Training zulässt. Häufig betroffen sind Menschen mit dunkler Hautfarbe und Frauen.

Erschwerend kommt hinzu: Gerade diese Gruppen sind in der KI-Branche unterrepräsentiert. Der diesjährige AI Index kam zu dem Schluss, dass in den USA aktuell weniger als 20 Prozent der KI-Professuren von Frauen besetzt sind. Forscher von Micr…

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