Mary Lou Jepsen forschte bei Oculus an den Displays der Zukunft. 2016 gab sie ihre Anstellung auf und gründete ein eigenes Unternehmen. Ihr Ziel ist es, eine Technologie zu entwickeln, mit der Menschen komplexe Gedanken austauschen können, ohne den Mund zu öffnen.

Kabetec VR-Brille

Vor ihrer Zeit bei Oculus arbeitete Jepsen am MIT, bei Intel und an Projekten von Google X, der Forschungsabteilung des Suchmaschinengiganten. Mit ihrem Unternehmen Openwater möchte sie bildgebende Verfahren verbessern und Geräte entwickeln, die einen genaueren Blick in den Körper ermöglichen. Damit sollen Krankheiten besser diagnostiziert werden.

Ihr längerfristiges Ziel ist es, MRI-Technologie so weit zu miniaturisieren, dass sie unter eine Mütze Platz hat. Diese “Denkkappe” soll mit Hilfe von Infrarotlicht analysieren, was im Hirn vorgeht und diese Information anschließend entschlüsseln, wodurch telepathischer Gedankenaustausch möglich würde.

Jepsen glaubt, dass eine solche Technologie gar nicht so weit von einer Realisierung entfernt ist: “Ich denke nicht, dass es Jahrzehnte dauern wird”, sagt sie gegenüber CNBC. “Ich gehe von weniger als zehn Jahren aus, vermutlich dauert es noch acht Jahre, bis wir soweit sind.”

Ungelöste Probleme

Die Technologie soll helfen, die menschliche Kommunikation zu beschleunigen, die von den natürlichen Sprechwerkzeugen und umständlichen physischen Interfaces zurückgehalten wird. Der schnellere Gedankenaustausch soll auch dabei helfen, mit künstlichen Intelligenzen Schritt zu halten.

Elon Musk verfolgt mit seinem Unternehmen Neuralink ähnliche Ziele, allerdings mit einem I…

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