Künstliche Intelligenz kann durch automatisierte Überwachung helfen, Pandemien zu bekämpfen. Doch was wird aus der KI-Technik, wenn die Pandemie vorbei ist?

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzen Staaten weltweit auf KI-gestützte Überwachung. China überwacht Smartphones, nutzt Gesichtserkennung in Millionen Kameras und verpflichtet Bürger, ihre Körpertemperatur und ihren Gesundheitszustand zu melden.

An Bahnhöfen installierte Thermoscanner identifizieren Patienten mit erhöhter Temperatur. Die gesammelten Daten wertet der Staat mit KI aus und kann so schnell mögliche Corona-Infizierte aufspüren, ihre Bewegungen verfolgen und Kontaktpersonen feststellen.

In Moskau werden mit Gesichtserkennung Menschen identifiziert, die ihre Quarantäne brechen. Israel setzt Überwachungstechnologie ein, die für den Kampf gegen Terroristen vorgesehen ist. Jetzt soll sie Coronavirus-Patienten aufspüren.

Die USA will auf die GPS-Daten von Smartphones zugreifen, um die Ausbreitung des Virus nachzuvollziehen. Der heftig umstrittene Gesichtserkennungs-Anbieter Clearview AI ist laut Wall Street Journal in Gesprächen mit Regierungen über den Einsatz der eigenen Technologie für das Tracking infizierter Personen.

In Deutschland setzt das Robert Koch-Institut anonymisierte Hand…

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