Disney-Forscher entwickelten einen Roboter, der auf seine Umgebung reagiert und dank feinster Augen- und Kopfbewegungen besonders lebensecht wirkt.

Die Ingenieure sehen im menschlichen Blick einen wichtigen Faktor sozialer Interaktion: Wie man angeblickt wird, forme entscheidend, wie man das Gegenüber, dessen sozialen Status und emotionale Zustände wahrnehme.

Um einen Roboter (News) zu bauen, der realistisch auf seine Umgebung und Menschen reagiert, müsse man die Eigenheiten des menschlichen Blicks simulieren, heißt es in der Forschungsarbeit der Disney-Forschung und Robotiker des California Institute of Technology und der University of Illinois.

Was der Roboter kann

An der Brust des Roboters ist ein Sensor befestigt, der registriert, wenn sich dem Roboter eine Person oder andere Objekte nähern. Tritt ein Mensch an ihn heran, hebt der Roboter seinen Blick und  fokussiert die Person.

Eine Reihe feinmotorischer Bewegungen sorgen sodann für ein realistisches Verhalten des Kopfes und der Augen: Der Kopf bewegt sich sachte auf und ab, als würde der Roboter atmen, während die Augen alle paar Sekunden realistisch blinzeln und sogenannte Sakkaden simulieren. Das sind ruckartige Mikrobewegungen der Augen, die bei Menschen unbewusst mehrmals in der Sekunde auftrete…

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