Zugegeben, Lo-Fi Black Metal ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber eine Künstliche Intelligenz macht gemessen am Original einen guten Job bei der eigenen Interpretation des Genres.

Kreiert wurde das Album durch ein künstliches neuronales Netz, das von den beiden “Musik-Ingenieuren” der Band (?) Dadabots angewiesen und trainiert wurde. Dadabots bezeichnet sich selbst als “Plattform für synthetische Künstler”.

Für das KI-Low-Fi Black-Metal-Album “Coditany” inspirierten die beiden Dadabots-Gründer ein neuronales Netz mit dem Album “Diotima” der Black-Metal-Band Krallice. Sie unterteilten das Album in viele kleine Sound-Dateien mit je acht Sekunden Länge und fütterten sie dem KI-System. Dieses sagte anhand der Wellenform einer Audiodatei eine sinnvolle Wellenform für die folgende vorher. Passte die Vorhersage, wurde der entsprechende Entscheidungspfad bestärkt.

Die KI durchlief diesen Prozess in rund drei Tagen circa fünf Millionen Mal, um den Stil der Vorlage zu erfassen. Laut Dadabots entwickelte sich der Sound von einem grotesken Lärm hin zu einem Stil, der immer stärker die Elemente des Originals wiederspiegelte.

Dadabots will wöchentlich neue KI-Musik veröffentlichen und das Produktionsverfahren verfeinern. Die Plattform soll Teil einer “KI-Revolution der Kunst” sein, die kollaborativ mit Menschen der Kreativität neue Wege ebnet. Auch die Namen der Songs und das Cover des KI-Albums wurde von Algorithmen generiert. Das komplette KI-Album gibt es hier, das Originalalbum hier.



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