Ein automatisches Sicherheitssystem verursacht wahrscheinlich zwei Flugzeugabstürze innerhalb kurzer Zeit. Was wir daraus über Automatisierung lernen können.

Es ist der zweite Absturz einer Boeing 737 Max 8 innerhalb von nicht einmal fünf Monaten: 157 Menschen sterben in Äthiopien.

Schon nach drei Minuten bat der Pilot um Notlandeerlaubnis, da das Flugzeug unkontrolliert beschleunigte. Vorher hatten Fluglotsen ungewöhnliche Steig- und Sinkgeschwindigkeiten registriert, wie die New York Times berichtet.

An der Absturzstelle wurde zudem ein Bauteil gefunden, das das Flugzeug nach oben oder unten steuert. Wie Bloomberg berichtet, war es auf Sinkflug eingestellt.

Nach kurzem Zögern empfiehlt der Hersteller Boeing ein Startverbot für alle 737 Max 8.

Wer hat Schuld?

Schon kurz nach Bekanntwerden der Absturzursache begannen die Schuldzuweisungen: War es ein tragischer Fehler einer Software, ausgelöst durch defekte Sensoren, war es menschliches Versagen oder ein Fehler Boeings?

Als Verursacher im Zielkreuz: Das automatische Steuersystem „MCAS“ („Maneurvering Characteristics Augmentation System“). Das hatte beim Absturz im Oktober 2018 in Indonesien eine entscheidende Rolle gespielt.

Die Aufgabe der MCAS-Software: Strömungsabrisse verhindern. Melden Sensoren der 737 Max einen zu hohen Anstellwinkel des Flügels, senkt das …


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