Deepminds KI-Forschung kostet viel Geld. Ob und wann sie viel verdient, ist offen. Ein KI-Forscher fürchtet, dass die Investitionen in die falsche Technologie fließen.

Geht es nach der Anzahl Schlagzeilen, dann ist Googles KI-Schwester Deepmind Klassenbeste. Erfolge wie der KI-Sieg über einen menschlichen Champion beim komplexen Brettspiel Go wurden gar in einer eigenen Dokumentation festgehalten.

Zuletzt ging Alphastar durch die Medien, eine neue Deepmind-KI, die erstmals Profispieler im taktisch anspruchsvollen Computerspiel “Starcraft II” besiegen kann. Deepmind feierte diesen Sieg als “großen Durchbruch”.

KI-Forschung ist teuer …

Der Buchhalter indes hat an Deepmind wenig Freude: Allein im vergangenen Jahr verlor das Unternehmen 572 Millionen US-Dollar. Zwar stieg auch der Umsatz von rund 66 Millionen auf 124 Millionen US-Dollar – aber das Geld wird bei Deepmind noch viel schneller ausgegeben als eingenommen.

Allein die Personalkosten verdoppelten sich 2018 auf rund 480 Millionen US-Dollar. KI-Fachkräfte sind eben teuer. In diesem Jahr steht zusätzlich ein Schuldenausgleich über mehr als eine Milliarde US-Dollar an (via Bloomberg).

Gut, dass mit Googles Mutterkonzern Alphabet ein potenter Geldgeber hinter Deepmind steht. Um ihren Job fürchten müssen die KI-Forscher …

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