Der US-Bundesstaat Kalifornien erlässt zwei Gesetze, die den Missbrauch von Deepfakes unter Strafe stellen. Eines davon richtet sich explizit gegen politische KI-Fake-Videos.

Mit Deepfakes kann man mit vergleichsweise wenig Aufwand Gesichter in Videos tauschen oder eine Person etwas Beliebiges sagen lassen. Dann tritt zum Beispiel Bruce Lee statt Keanu Reeves in Matrix auf und Donald Trump wird zu einem schmierigen Geldwäscher.

Doch Deepfakes dienen nicht nur der Unterhaltung. Sie können ebenso für Rachepornos und politische Zwecke missbraucht werden. So befürchten manche US-Politiker im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2020 eine regelrechte Deepfake-Schwemme.

Gegen Rachepornos und Deepfake-Propaganda

Als präventive Maßnahme unterzeichnete Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom vergangene Woche die Gesetze AB602 und AB730. AB602 richtet sich gegen Urheber pornografischer Deepfakes, die ohne die Zustimmung der darin vorkommenden Personen erstellt und verbreitet werden. Der US-Bundesstaat Virginia erließ im Sommer ein ähnliches Gesetz gegen Deepfake-Rachepornos.

Das zweite Gesetz, AB730, richtet sich gegen den politischen Missbrauch der KI-Technologie. Es verbietet die Verbreitung irreführenden Video- und Audiomaterials, das mit dem Zweck erstellt wurde, den Ruf eines Kandidaten zu schädigen oder Wähler…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Coronavirus vs. VR-Arcades | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.